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Tracking von Subdomains in Matomo

Für das Tracking von Subdomains gibt es zwei Variaten. Wir erklären dir Unterschiedene sowie Vor- und Nachteile.

Verfasst von Isabell Bergmann
Heute aktualisiert

Für das Tracking von Subdomains in Matomo gibt es zwei empfohlene Varianten:

  1. Als Teil deiner Website (Property): Über die bestehende Hauptdomain

  2. Als eigene Website (Property): Vollständig losgelöst von anderen Propertys

Nachfolgend eine Übersicht der wichtigsten Unterschiede der beiden Variaten:

Feature

Variante 1: Eine Property

Variante 2: Separate Property

User Journey

Lückenlos über alle Domains hinweg

Wird beim Wechsel häufig unterbrochen

Datenlimit

In jedem Matomo Hosting Tarif möglich

Je nach Matomo Hosting Tarif Upgrade notwendig

Analyse

Nur über manuelle Segmente möglich

Sofort saubere Dashboards

Ideal für...

Blogs, Hilfebereiche, Landingpages

Komplett eigene Tools, Shops oder Fremdprojekte

Welche Möglichkeit für dich die Passende ist, hängt ganz von deinem individuellen Setup ab. Nachfolgend eine detailliertere Übersicht zu den beiden Varianten.

1. Tracking von Subdomain als Teil deiner Website (Property)

Bei dieser Methode trackst du das Verhalten deiner Subdomain in einer Übersicht mit deiner Hauptdomain. Du trägst also beispielsweise nicht nur deine Website wpspace.de, sondern auch help.wpspace.de

Vorteile:

  • Du hast alle Daten in einer Übersicht

  • Besucher, die von deiner Hauptdomain auf deine Subdomain wechseln, können ganzheitlich verfolgt werden

  • Tracking von Hauptdomain und Subdomain im Matomo Hosting Tarif "START" möglich

Nachteile:

  • Separates Tracking und Auswertungen nur über Segmente möglich

  • Anpassung des Tracking Codes notwendig, um Cookies über Subdomains hinweg gelten sollen

So geht's:

2. Füge deine Subdomain unter zugelassenen URLs / Webadressen hinzu

  • Logge dich dazu in deiner Matomo Oberfläche ein

  • Klicke oben rechts auf das Zahnrad

  • Navigiere unter "Webseiten" > "Verwalten"

  • Füge unter URLs/Webadressen deine Subdomain hinzu

3. Tracking Code anpassen

Damit Besucher auf der Subdomain nicht doppelt gezählt werden, solltest du im Tracking-Code die folgenden Funktionen ergänzen:

 _paq.push(['setCookieDomain', '*.wpspace.de']); 

und

_paq.push(['setDomains', ['*.wpspace.de']]); 

_paq.push(['setCookieDomain', '*.wpspace.de']); und _paq.push(['setDomains', ['*.wpspace.de']]); nutzen."

Hinweis zum Auswerten deiner Daten:

Um jetzt das Besucherverhalten von deiner Subdomain auszuwerten, kannst du mit Segmenten arbeiten. Diese ermöglichen dir das Filtern deiner Ergebnisse.

2. Tracking von Subdomain als eigene Website (Property)

Tracke deine Subdomain als eigene Website (Property). Das heißt, das Tracking der Subdomain ist vollständig losgelöst von der Hauptdomain. Diesen Weg empfehlen wir, wenn deine Subdomain ein unabhängiges Projekt von der Hauptdomain ist.

Vorteile:

  • Einfaches Auswerten der Besucher deiner Subdomain

  • Klare Trennung zwischen Daten von Hauptdomain und Subdomain

Nachteile:

  • Die Hauptdomain und Subdomain werden als getrennte Websites angesehen, dadurch sind Besucherströme zwischen den Websites nicht so klar auszuwerten

  • Je nach gewähltem Matomo Hosting Tarif kann ein Upgrade notwendig sein

So geht's:

  • Subdomain als zusätzliche Website (Property) anlegen

  • Tracking für Subdomain einrichten

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